Aufbewahrung · 4 Min. Lesezeit

Optimale Lagerung von Vitaminen und Mineralstoffen: So bleiben Nährstoffe stabil

Die Qualität eines Nahrungsergänzungsmittels hängt nicht nur von der Herstellung ab, sondern auch von der sachgerechten Aufbewahrung nach dem Kauf. Empfindliche Vitamine wie Vitamin C, B-Vitamine und ungesättigte Fettsäuren reagieren auf Umwelteinflüsse wie Wärme, UV-Licht und Luftfeuchtigkeit.

1. Kühl, trocken und lichtgeschützt – was bedeutet das genau?

Der ideale Lagerort ist ein geschlossener Schrank im Schlaf- oder Arbeitszimmer bei konstanten Temperaturen zwischen 15 und 22 °C. Entgegen weit verbreiteter Annahmen ist das Badezimmer der denkbar schlechteste Ort: Durch häufiges Duschen entstehen hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen, die Kapseln verkleben und Pulver verklumpen lassen.

2. Gehören Nahrungsergänzungsmittel in den Kühlschrank?

Feste Produktformen wie Kapseln oder Tabletten gehören in der Regel nicht in den Kühlschrank, da sich beim Öffnen der kalten Packung Kondenswasser im Inneren bildet. Ausnahmen sind flüssige Öle wie frisches Algenöl nach dem Anbruch sowie bestimmte probiotische Kulturen, sofern dies auf dem Etikett ausdrücklich vermerkt ist.

3. Originalbehältnisse und Schutzsiegel nutzen

Braunglasflaschen oder Dosen mit Originalsiegel bieten den besten Schutz vor Oxidation. Schließen Sie den Deckel nach jeder Entnahme sofort fest zu und entnehmen Sie Trockenmittelbeutel (Silica-Gel) erst, wenn die Packung vollständig aufgebraucht ist.

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